
1975 holten erstmalig Bremer Kanuten einen Deutschen Meistertitel nach Bremen. Andreas Flunker und Klaus Jacobi vom VKB gewannen überlegen den Kajakzweier der Herren Junioren über 500m und 6000m. In den Folgejahren dominierten die Bremer Rennfahrer vom VKB, StBP, TuRa, BKW, Fink, Warturm und Wulsdorf bei Norddeutschen Meisterschaften. Es klaffte aber immer noch eine große Lücke zur nationalen Spitze.
Im Herbst 1977 entschieden sich die Vorstände und Sportwarte der rennsporttreibenden Vereine unter Federführung des LKV–Bremen, die Kanurenngemeinschaft Bremen zu gründen. Das Leistungsniveau sollte verbessert und die begrenzten finanziellen Mittel des Kanuverbandes sollten zielgerichtet eingesetzt werden.
Der Verband verpflichtete sich, die Startgelder für alle Regatten sowie die Kosten für die Teilnahme an Norddeutschen und Deutschen Meisterschaften zu übernehmen. Außerdem sollten im Rahmen des Etats Boote, Trikots und andere fürs Training notwendige Materialien angeschafft und den Vereinen zur Verfügung gestellt werden. Dafür flossen öffentliche Mittel für den Leistungssport nicht mehr direkt an die Vereine, sondern an den Landes–Kanu-Verband.
Aufgaben der VereineDie Vereine verpflichteten sich, für die zur Verfügung gestellten Materialien zu haften. Neben der täglichen Vereinsarbeit sollten die in annähernd leistungsgleichen Trainingsgruppen zusammengefassten Aktiven von den Vereinstrainern nach einem gemeinsamen Trainingskonzept betreut werden. Bis zu dreimal wöchentlich sollte beim VKB und StBP ein gemeinsames Training stattfinden.
Jeder Verein gewährte vereinsfremden Aktiven ein kostenloses Gastrecht und stellte sein Bootsmaterial zur Verfügung.
Ein Vereinswechsel innerhalb der Kanurenngemeinschaft Bremen wurde ausgeschlossen, sodass eine Abwerbung von leistungsstarken Aktiven, was zuvor häufig zu Streitigkeiten zwischen den Vereinen geführt hatte, nicht mehr zulässig war. Den Vereinen war es allerdings klar, dass es sich hierbei um eine Selbstverpflichtung handelte, die rechtlich nicht durchzusetzen war.
In der Presse sollte weiterhin der Stammverein genannt werden, damit diese weiterhin Öffentlichkeitsarbeit machen konnten.
Der Austritt eines Vereins aus der Kanurenngemeinschaft, sowie die Nichtbefolgung der Abmachungen hatten den Verlust von Fördermitteln zur Folge.
Bis 1985 holten Athleten der KRGB 13 Deutsche Meistertitel und 18 Vizemeistertitel. Mehrere Aktive schafften den Sprung in die Nationalmannschaft und starteten unter anderem bei Weltmeisterschaften. Obwohl die Leistungssportler zwischen 1985 und 1993 nicht so erfolgreich waren, hielt man an der Renngemeinschaft fest. Seit 1994 gab es immer wieder vereinzelt Medaillen bei Meisterschaften.

Seit 2004 konzentriert sich die Trainingsarbeit der Kanurenngemeinschaft Bremen auf den „Störtebeker Bremer Paddelsportverein“ und den „Verein für Kanusport Bremen“.
Der StBP betreibt überwiegend Nachwuchsarbeit, der VKB betreut überwiegend Leistungsklassenfahrer vom BKW, StBP und VKB.
Vereine wie TuRa, BKW, Warturm und Fink konnten vor allem wegen des Fehlens geeigneter Trainingsgewässer den Leistungssport nicht aufrechterhalten.
Im Zuge der Entwicklung des Sportparksee Grambke soll bei TuRa wieder eine Rennsportgruppe aufgebaut werden, damit nicht nur in Bremen Stadt, sondern auch im Bremer Norden wieder Kinder die Möglichkeit erhalten, Kanusport als Leistungssport zu betreiben.
Auf Grund der Regelungen der KRGB wird der Aufbau einer neuen Trainingsgruppe von den anderen Vereinen mit Trainingsmaterial unterstützt.
Der Landes-Kanu-Verband erhofft sich durch die größere Anzahl leistungssporttreibender Jugendlicher in Zukunft eine Leistungssteigerung und hofft auf gute Ergebnisse bei Deutschen Meisterschaften.
Wir danken unserem Sponsor:
Der Einstieg in den Kanusport ist in jedem Alter möglich. Kinder, Erwachsene, Senioren oder Familien können den reizvollen Sport erlernen. Wichtigste Grundvoraussetzung für alle: Sicheres Schwimmen.
Weiterlesen...
Unsere Kanu-Vereine bieten ihren Mitgliedern in der Regel ein eigenes Clubhaus mit direktem Zugang zum Wasser. Hier kann man sein Boot lagern oder vereinseigene Boote nutzen.

Kanufahren ist ganz einfach – wenn man genügend geübt hat. Es ist wie mit dem Fahrradfahren: Wenn man einmal Radfahren kann, verlernt man es nie. Natürlich kann man versuchen, sich das Kanufahren selbst beizubringen; dies ist aber die mühseligste Variante.
Weiterlesen...Joomla 2.5 Templates designed by Joomla Web Design