WM-Marathon: Platz 8 im Kajakzweier der Herren für Sven und Marcel

Paufler wm 2 kKanu-Marathon-WM im Kajakzweier der Herren, bei dem Marcel und Sven trotz Steuerschadens in der sechsten Runde mit Platz 8 immer noch eine Top-Ten-Platzierung erreichen konnten. Da geht noch was in Zukunft ….. !!!!

 

Nur zwei Tage nachdem Marcel im Kajakeiner der U23-Herren die Silbermedaille gewonnen hatte, ging er erneut an den Start: Diesmal gemeinsam mit seinem Bruder Sven im Kajakzweier der Herren (im Zweier gibt es keine U23-Rennen) über 29,8 Kilometer (= acht große Runden, sieben Portagen, eine kurze Schlussrunde von 1000 Metern). Auch heute war es mit über 30 Grad wieder heiß in Prado Vila Verde.  24 Boote aus 16 Nationen (Südafrika, Ungarn, Spanien, Frankreich, Norwegen, Italien, Argentinien, Schweden, Groß-Britanien, Belgien, Dänemark, Neuseeland, Portugal, Kenia, Australien und Deutschland) waren gemeldet. Noch vor der ersten Wende hatten die Brüder bereits zum ersten Mal die Führung übernommen, sie wollten das Streckentempo verschärfen, um das Feld auseinanderzuziehen und die Führungsgruppe zu verkleinern. Diese Taktik hatte sich ja bereits im Kajakeiner bei Marcel zuvor bewährt. Auch in den nachfolgenden Runden übernahmen sie über lange Streckenabschnitte häufig die Führung, ebenfalls die Portagen klappten reibungslos. Bis es dann in der sechsten Runde in dem Gedränge der Spitzengruppe zu einem schwerwiegenden Zwischenfall kam, der Folgen hatte: ...

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Nach der unteren Wende bekamen sie von einem anderen Boot einen heftigen Paddelschlag gegen ihre Steuerflosse ab, diese verbog sich so sehr, dass sie Schwierigkeiten hatten, das Boot geradeaus zu steuern. Erst nach einer Dreiviertelrunde Zickzackfahrt konnten sie in der nächsten Portage das Steuer notdürftig zurückbiegen, allerdings kostete das viel Kraft und Zeit und eben auch den Anschluss an die Führungsgruppe. Zusammen mit den Italienern, dem zweiten südafrikanischen und dem zweiten ungarischen Boot gelang es ihnen, den Abstand wieder auf etwa 40 Sekunden zu den Führenden zu verringern und so kamen sie als WM-Achte nach 2:02.59,08 Stunden ins Ziel. Sicherlich wäre ohne den Steuerschaden eine bessere Platzierung drin gewesen, andererseits waren beide froh, dass Rennen überhaupt regulär beenden zu können. Es hätte auch noch schlimmer ausgehen können. Aber das macht ja auch den Reiz des Marathonrennsports aus, alles ist möglich, aber nichts ist berechenbar! Mit ihrer dritten Top-Ten-Platzierung in Folge bei der Marathon-WM im Herrenzweier haben Marcel und Sven jedoch eindrucksvoll gezeigt, dass sie sich in der Weltspitze nun endgültig etabliert haben.

Ergebnisliste

YouTube-Video des Rennens (Dauer ca. 2:25 Std.)

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